Wittlich hat`s…

Wittlich hats, bemerkenswert locker sitzen, unser Geld. Die geringfügig Beschäftigten und zuoft Beachteten im Lach- und halt mal den Ball flach Zentrum, argumentieren sich wegen der Rathausneubauträumerei derzeit um den Verstand. Den Verstand der in Wittlich immer gerne, verspätet zum Einsatz kommt! Den Verstand der verspätet vorgetragen, zu den Problemen führt, die man in Kenntnis, des zu erwartenden Auszugs aus dem Stadthaus 2011, schon 2006, durch politischen Weitblick und kompetente Nachhaltigkeit erkannt haben sollte. Sollte!!!  Mit harmonisch vorgetragenen Verständnislosigkeit kommentiert der Rat, in 2012, nun eine weitere Absage zu den Rathausneubauträumereien, diesmal durch den Landesrechungshof. So funktioniert Bürokratie, Stadtraterei und Parteipolitikzinnober. Nämlich gar nicht! Man kann nur jedem Handwerker und jeder Hausfrau auf den Knien danken, dass deren Arbeit täglich sichtbar, nicht in parteipolitischen Organisationen verschwendet wird, um im Nirwana der CDUSPDFDPFWGGRÜNELINK`s  mit ganz viel BLABLABLA zu verschwinden. Parteipolitik ist die Kunst, um sich als Interessierter künstlich aufregen zu lassen, einfach geil und schön bunt der ganze Quark, Quark, Quark mit Soße!

Keine Angst hier wird keine Chronologie politischer Geisterfahrten von 1985 bis 2012, auf der Suche nach Rathäusern, durch die Wittlicher Innenstadt geschrieben. Sowas tut man sich nicht freiwillig an! Gell liebe Hausfrauen . Nein, es werden Fragen aufgeworfen, wie loses Erdreich, um die einfach im Wittlicher Raum stehen zu lassen, bis ein Radfahrer oder Politiker auf der Strecke bleibt. Bereits Mitte der 80er Jahre hatte der Stadtrat ein Rathaus in der Karrstrasse geplant. Wegen Denkmalschutz-Auflagen wurde das Projekt dann von der SPD Landes-Regierung verworfen. 2006 sollte es so ein neues Rathaus dann doch für 5 Millionen – DM oder Euro?  – in der Karrstrasse geben. Herr Brock hat sogar fraktionsübergreifend sondiert, und war 2006 einer der Kenner des ominösen Auszugtermins 2011 aus dem Stadthaus. Im Oktober 2006 war es dann vollbracht, das Rathaus wird in der Karrstraße gebaut, sogar Herr Bussmer hat sich für diesen Standort stark gemacht. 2006 wurde auch die frühere Absicht das Stadthaus zu kaufen verworfen, die Preisvorstellungen seien doppelt so hoch gewesen als es der Gutachter von Stadt und Stiftung schätzte. Aber genug Vergangenheit bewältigt. Philosophieren wir lieber über Fragen und beschäftigen uns mit nachdenken sprechen.

Wenn man 2006 schon festgestellt hat, was das Stadthaus für ne Bruchbude ist, gutachtenderdings werthälftig, warum hat man damals nicht schon auf eine Mietminderung geklagt?

Wenn man so fest entschlossen war, in der Karrstraße für schlappe 5 Mille zu bauen, warum hat man es nicht getan? Vielleicht wegen der vielen Zuschüsse, die durch nachhaltiges Schröpfen der Steuerzahler zu erwarten waren?

Warum hat man der Zusage eines Politikers geglaubt, und hat den  Bauplatz neben der VG akzeptiert, wenn man als Bürger schon bei der Erhöhung der Atemfrequenz eines Politikers in Zweifel zieht, das schnelleres atmen in gewissen Situation notwendig ist und Zusagen glaubwürdig erscheinen?

Hat sich das Umweltbewusstsein erst in den letzten 5 Jahre bei den Wittlicher Parteien entwickelt, und wenn ja, warum liest man davon schon in Parteiprogrammen vor 2008, und hat dies nicht zur Folge, das die Stadtpolitik nicht nur bei Rathausneubauten  den Dingen immer nur hinterherläuft und Sprache in Wittlich nur für Verwirrung sorgt?

Warum fährt nicht der ganze Stadtrat mal mit dem Herrn Petry 1 politischer Klasse Zug , um zeitnah im Nirgendwo zu verschwinden?

7 Euro sind eine Kennziffer die dem Bürger die Sicherheit gibt, den Parteien nicht einen Cent mehr pro Qm in die Hand zu geben, weil man eben nie weiß, in welchen Kanälen des Stadthauses diese Kohle dann verschwindet. Liebe Räte, warum nehmt ihr das Angebot nicht einfach an?

Aber lassen wir es gut sein. Wer über Jahre hinweg, lustige Reden schwingt, Dinge so nett verpackt das Weihnachten in Wittlich immer nach Ratssitzungen ist, und bei Rathausneubauten eine Kreativität an den Tag gelegt wird, das man glaubt auf einer zeitgenössischen Insel für Wittlicher Kunst zu sein, der hat einen repräsentativen Sitzungssaal verdient, wo auch immer der stehen mag.

Und im August fahren wir mit unserem Dixilandrover vom Riesenrad zum Marktplatz, um vom Thrönchen dem Wittlicher Volk zuzuwinken und anschließend fraktionsübergreifend bei gepflegter Dixilandmusik einen Klostein zu lutschen, der vielleicht Grundstein des neuen Rathauses werden kann, das 2015 am Pichterberg gebaut wird um mit den dort ansässigen Weinbergschnecken zu kooperieren.

Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*