…für spitzenpolitische Maßlosigkeit? Ma hört ja nix.
Nach`ner halben Stunde angedachter, ner Stunde durchdachter, und 10 Minuten nachgedachter Möglichkeiten hab ich selbige entdeckt. Ich bin zu einem überaus maßlosen Ergebnis gekommen, welches als Basis zu weiterführenden Untersuchungen taugt, ohne zu Ende gedacht, geworden zu sein. Unter Suchung und selbst Findung verschwimmen dabei allerdings allzuoft, und gerne immer wieder. Immer wieder läßt z.b. der Kommunalpolitiker einen Furz, er glaubt (nicht der Furz), es müßte im ganzen Land donnern, und der politische Gegner wie vom Blitz getroffen zu Boden sinken, um dort den Tatsachen seiner bedeutungslosen Überflüssigkeit ins Augen zu sehen, wenns richtig knallt. „Wer lesen kann ist klar im Vorteil!“ Solch intellektuell auf sehr hohem Niveau abgelassener rhetorischer Furz, um dem politischen Gegner seine beschränktgeistigen Fähigkeiten vor Augen zu führen, ist vergleichbar mit den Gehversuchen eines pubertierenden Eichhorns während der Paarungszeit. Praktisch die heiße Luft die entweicht , würd man dem Eichhorn während des gehens an den Eiern packen. Wer denken kann ist klar im Vorteil.
Ist kommunalpolitisches Ehrenamt Basis für spitzenpolitische Maßlosigkeit? Wenn man es an der Konfektionsgröße festmachen könnte. Ja, welches Schweinderl hättens den gern? Darüber hinaus sind politisches Gewicht, IQ und zur Schau gestellte Arroganz die anmaßenden Grundpfeiler einer furzenden Demokratie. Ehrenamtlichen Parteimethaner mit Hang zu genialer Fehleinschätzung und stilechter Selbstdarstellung kümmern sich rührend um Furze. Den eigenen Furz den man für wenig anrüchig hält, und den Furz der politischen Gegner, den man nicht riechen mag. Sowas muss der Bürger erstmal verdauen. Als Parteimethaner kommt man kaum zum Luft holen, bei dem ganzen Gestänker in dieser explosionsartig gefährdeten Demokratie. Wenn man bedenkt das viele muffige Gesäßrülpser noch ihren Senf dazu geben, möchte man sich kaum vorstellen, welche Schweinereien in der politischen Auseinandersetzung an der Tagesordnung sind. Pfui bah! Der Bürger entwickelt ein Näschen für so`n Mist , und reagiert angesprochen auf Enddarm beeinflusste Mitteilungsfreude, und das damit verbundene parteipolitische Herumgefurze, oft unfein, und kommentiert die ergebnisoffene Arbeit und das windige rumrutschen auf den zugewiesenen Sitzplätzen mit Spott: Scheiß draum… oder …geh mir fort mit den Arschgeigen oder …die Pfeifen bauen eh nur Mist … oder …die Pupsbacken interessiert doch nur ihr eigener Scheiß. Diese wunderbaren Beispiele für vorhandene Vielfalt an Beschimpfungspraktika in unsere Gesellschaft sind aber nur die Spitze. Spitze des Eisbergs unter Druck stehender Politik. Wer kennt denn den „NIEMANDEN“ der vor dieser großen Politik noch Respekt hat? Ich nicht, und ich möchte den auch gar nicht kennenlernen, weils mir eh schon genug stinkt.
Guttenberg, Koch-Mehrin, Schatzimakakis, Glaeseker, Wulff, Vorzeigespitzenpersonal getragen von herumfurzender Basis und Demokratie, Fraktionszwanghaft von Geschlossenheitwahn verfolgt, wird eben auch vom letzten Arsch was erwartet der gern sitzt. Schnellballsystemischer Beförderalismus schwemmt teils ungewaschene Stinker soweit nach oben, das einem schwindelig wird. Ob beim Aufstieg oder beim freien Fall dieser windigen Gestalten, es gibt Typen in so ner basisdemokratischen deutschen Republik für die gehören Schnüffler mittlerweile zum Parteiprogramm. Der Basisdemokrat guckt weg und schweigt. Schweigen und weggucken hat Tradition, nicht nur im Deutschland der heutigen Demokratie.
Ohne Systemkenntnisse einen fliegen lassen. Soviel Zeit muß sein, um die Frage, ist kommunalpolitisches Ehrenamt Basis für spitzenpolitisches Maßlosigkeit im Raum stehen zu lassen. Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit bis uns die Ärsche um die Ohren fliegen, weil Erwartungshaltung zur explosiven Mischung wird. Wenn man sich nur mit unproduktivem rumfurzen beschäftigt, und nicht erkennt wie dünn die Luft da oben schon geworden ist, sollte man die Nase nicht mehr ganz so hoch tragen, wie den Schein den man glaubt wahren zu müssen. Nächste Woche unterhalten wir uns darüber, warum Klöckner-Papiere erst durch Rotz mit Inhalt überzeugen können, wer oder was sich hinter dem christlichen Glauben versteckt, und wie man durch “abgreifen” die Karriere seiner Kinder zerstört. Schönes Wochenende.




